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Wir entwickeln hochwertige Wohn(t)räume

Standort

Die Stadtvilla mit kreativer Architektur befindet sich in begehrter Kurparknähe der Jugendstilstadt Bad Nauheim. Die Nachbarschaft besteht überwiegend aus gepflegten Villen und Stadthäusern. Der Standort der Top-Immobilie präsentiert sich als ruhige Seitenstrasse mit schönen Baumbestand und guten Parkmöglichkeiten. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Kurpark mit seinen zahlreichen Sport- und Freizeitangeboten (Golf, Tennis, Eishockey etc.) und die bekannten Jugendstilanlagen. Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Ärzte, Kliniken, Kindergärten und Schulen sind zu Fuß zu erreichen. Eine gute Verkehrsanbindung, auch an das Autobahnnetz, macht Bad Nauheim zu einem interessanten Standort in direkter Nähe zum Rhein Main Gebiet. Besonders erwähnt sei die Nähe zum Flughafen Frankfurt a. Main und die gute Bahnverbindung (Jugendstilbahnhof Bad Nauheim in Laufnähe) die Verbindung mit dem HBF Frankfurt a. M. optimiert. Die absolut interessante Lage, mit einer ausgeprägten Infrastruktur bilden den hohen Wohnwert dieses stilvollen Hauses.

Wirtschaft

Mit 31.000 Einwohnern steht die Gesundheitsstadt Bad Nauheim heute als leistungsfähiger Wirtschaftsstandort da. Logistisch gut in vorhandene Infrastrukturen eingebunden vereint die Lage Bad Nauheims viele Vorteile.
Im Norden der Rhein-Main-Region und am Rande des Taunus - zwischen Frankfurt und Gießen gelegen, besteht direkter Zugang zur A5. Neben guten Fernverkehrsanbindungen gibt es in Bad Nauheim aber auch zahlreiche Nahverkehrsangebote des Rhein-Main-Verkehrsverbundes sowie gut erschlossene Stadtbuslinien innerhalb des Stadtgebietes und der Stadtteile.
Große Attraktivität birgt Bad Nauheim aber auch als Wohnstandort: Die Gründe hierfür liegen in dem einzigartigen Stadtbild von Bad Nauheim, das in starkem Maße von bedeutenden Jugendstilanlagen, Gradierbauten sowie dem großzügigen Kurpark geprägt wird.
Das ausgezeichnete medizinische, sportliche und kulturelle Angebot sowie die zahlreichen Freizeit- und Bildungseinrichtungen machen die Einzigartigkeit Bad Nauheims aus. Diese konzentrierte Vielfalt, gepaart mit einer angenehmen Einkaufsatmosphäre, machen Bad Nauheim nicht zuletzt bei Familien so beliebt.
Ergänzt werden diese besonderen Standortqualitäten durch ein vielfältiges Angebot an Hotellerie und Gastronomie, deren Leistungen bis in die absolute Spitzenklasse reichen.

Historie der Stadt

Die Bedeutung Bad Nauheims ist in den Solequellen begründet, die am Fuße des Johannisbergs zutage treten. Ihre Nutzung lässt sich bis in das 5. vorchristliche Jahrhundert zurückverfolgen, als keltische Salzsieder an der Usa siedelten.
Fränkische Siedler gründen um 500 n. Chr. das Dörfchen Niwiheim, ein Söderdorf. Auch sie leben von der Salzgewinnung, die in der Römerzeit nicht weitergeführt worden war. Während des Mittelalters betreibt eine Söderzunft die Salzgewinnung.
Nauheim wäre sicher ein kleines Städtchen mit bäuerlicher Struktur geblieben, hätte man nicht die heilende Wirkung der salzigen Quellen entdeckt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verschicken die Bad Nauheimer Sole zur Behandlung Kranker nach Wilhelmsbad und Hanau.
Im benachbarten Friedberg nutzen bereits zwei Ärzte die heilende Wirkung des salzigen Wassers. Mit der Gründung der "Ersten Solebadeanstalt zu Nauheim" beginnt der Aufstieg zum Heilbad.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen neue Badehäuser und immer mehr Unterkünfte für die Kurgäste.
Dank des 1846 hervorgebrochenen Großen Sprudels und des kurze Zeit später erbohrten Friedrich-Wilhelm-Sprudels hat man genug Quellwasser für die Behandlung der zahlreichen Badegäste.
1854 erhält Nauheim Stadtrecht. Eine Spielbank etabliert sich, sie finanziert den Bau des Kurhauses und die Anlage des Kurparks, wird allerdings 1872 bereits wieder geschlossen.
1869 erhält Nauheim die Bezeichnung "Bad". In den folgenden Jahrzehnten erlebt das Bad seine erste Blütezeit.
Um 1900 setzte ein regelrechter Bauboom in Bad Nauheim ein.
Angezogen durch die medizinischen Erfolge der Bade- und Trinkkur kommen immer mehr Gäste nach Bad Nauheim, darunter auch Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi), Zarin Alexandra Feodora von Russland und die Deutsche Kaiserin Auguste Viktor.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts reichen die bestehenden Badeanlagen für die wachsende Zahl der Kurgäste nicht mehr aus. Auf Veranlassung von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein entstehen neue Bade- und Kuranlagen im Jugendstil.
Die Zahl der Kurgäste steigt auf mehr als 35.000 im Jahr, darunter viele Russen und Amerikaner.
Doch auch den weniger begüterten Menschen kann ein Kuraufenthalt ermöglicht werden.
Die erste soziale Einrichtung entsteht bereits 1898 durch die Stiftung von Francis Theodora Konitzky. In der Folge wandelt sich das Kurhospital von bescheidenen Anfängen zu einer viel beachteten Institution.1929 wird auch die neue Synagoge in der Karlstraße eingeweiht. Sie ist eine von drei Synagogen in Deutschland, die in der Reichspogromnacht 1938 weitestgehend unzerstört bleibt. Im März 1945 findet hier wieder ein erster Gottesdienst statt.
Daneben etablieren sich in der Stadt medizinische Forschungseinrichtungen. Professor Dr. Franz Groedel verdankt Bad Nauheim in den Jahren 1929 - 1931 die Stiftung des William G. Kerckhoff-Instituts für Herz- und Kreislaufforschung.
Groedel wird ärztlicher Direktor auf Lebenszeit.
Als er 1933 zur Emigration gezwungen wird, leitet er das Institut von New York aus, bis es 1951 nach seinem Tod von der Max-Planck-Gesellschaft übernommen wird.
Bad Nauheim wird schon zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zur Lazarettstadt.
Durch die Beschlagnahmung der großen Hotels und Sanatorien kommt der Kurbetrieb nach und nach zum Erliegen.
Nach Kriegsende werden zahlreiche Privathäuser und Hotelpensionen von den amerikanischen Besatzern beschlagnahmt. 1949 beginnt der Kurbetrieb wieder und 1952 kann Bad Nauheim schon 20.000 Kurgäste zählen.
Seit Mitte der fünfziger Jahre etablieren sich in Bad Nauheim zunehmend Kurheime der Versicherungsanstalten des Landes und Bundes.
Durch die offenen Kuren der Krankenkassen erlebt Bad Nauheim einen neuen Aufschwung als Sozialbad. Zur Sicherung des Kurbetriebs siedeln sich immer mehr Fachkliniken für Herz- Kreislauferkrankungen an und bescheren dem Herzheilbad eine zweite Blütezeit. 1975 kommen über 60.000 Kurgäste nach Bad Nauheim.
Das Kurhaus entwickelt sich zu einem bedeutenden Tagungs- und Kongresszentrum.
Bad Nauheim ist nun die größte Stadt des Wetteraukreises.

Berühmte Besucher

Das Heilbad Bad Nauheim zog im Laufe der Historie zahlreiche berühmte Besucher an. Die aufstrebende Kurstadt entwickelt sich zu einem Treffpunkt des europäischen Hochadels.
Auch der amerikanische Geldadel sucht Gesundheit durch die sprudelnden Quellen. Nach dem Besuch der österreichischen, russischen und deutschen Kaiserinnen, nennt die Presse Bad Nauheim das "Drei-Kaiserinnen-Bad". In der Folge zieht es zahlreiche Künstler, Musiker, Schauspieler, Maler, Schriftsteller und Staatsmänner in die Kurstadt.
Elvis Presley ist wohl der bekannteste Besucher Bad Nauheims.
Am 1.10.1958 kommt der King of Rock 'n' Roll in der US-Kaserne Ray Barracks in Friedberg an, um in Deutschland seinen Militärdienst abzuleisten.

"So viel Lärm um diesen heulenden Derwisch", schreibt die heimische Presse. Wenige Tage nach Presleys Ankunft folgen sein Vater Vernon, seine Großmutter Minnie Mae und die beiden Leibwächter Red West und Lamar Fike.
Als Wohnort wählt man das benachbarte Bad Nauheim und residiert dort zunächst im Park-Hotel. Doch nach nur fünf Tagen zieht der "Clan" weiter ins Hotel Grunewald in die Terrassenstraße, nahe dem Kurhaus.
Bis zum 3.2.1959 bewohnt Elvis dort das Zimmer 10. Danach mietet die Familie das Privathaus Goethestraße 14, in dem alle bis zum Ende des Aufenthalts eine dauerhafte Bleibe finden.
Am 02.03.1960 verlässt Elvis Presley Bad Nauheim.


Während seiner Zeit in Deutschland lernt Elvis seine spätere Frau, die damals 14jährige Priscilla Beaulieu kennen, Tochter eines in Wiesbaden stationierten US-Captains.
In Friedberg und an verschiedenen Orten entlang des Rheins entstehen Aufnahmen für seinen ersten Film "G.I.Blues" und aus dem deutschen Volkslied "Muss i denn zum Städele hinaus" wird nach Elvis' Rückkehr in die USA der Hit "Wooden Heart".

Auf dem Cover von "A Big Hunk of Love" posiert Elvis vor dem Bad Nauheimer Burgtor.